Klassische Texte
Klassische Texte folgen der Form, die deutsche Einladungen seit einem Jahrhundert haben: Die Gastgeber laden ein, das Paar wird mit vollem Namen genannt, Wochentag und Datum stehen vollständig auf der Karte, und zur kirchlichen Trauung gehört die Wendung „geben sich die Ehre“. Sie passt zu kirchlichen Trauungen, festlicher Garderobe und jedem Tag, an dem die Förmlichkeit Teil des Vergnügens ist.
Beispiel 1 — Eltern der Braut laden ein, kirchliche Trauung
Beispiel 2 — Beide Elternpaare laden gemeinsam ein
Beispiel 3 — Förmlich, Trauung und Feier an einem Ort
So ist sie aufgebaut
„Geben sich die Ehre“ — Die traditionelle Formel der förmlichen, insbesondere kirchlichen Einladung. Für Standesamt oder freie Trauung wählt auch die klassische Form gern ein „laden herzlich ein“.
Datum mit Wochentag — „am Samstag, dem 12. Juni 2027“ — Wochentag und vollständiges Datum in einem Zug sind das klarste Zeichen einer förmlichen Einladung.
Volle Namen, Braut zuerst — Vor- und Nachnamen, gern mit Zweitnamen. Traditionell wird die Braut vor dem Bräutigam genannt.
Gut zu wissen
- Klassische Einladungen gehen 8–12 Wochen vorher raus; die Rückmeldefrist liegt meist 4–6 Wochen vor der Hochzeit.
- Dresscode, Anfahrtsbeschreibung und Geschenkwünsche gehören traditionell auf einen Einleger oder die Einladungsseite — nie auf die Einladung selbst.
- Findet die Feier an einem anderen Ort statt, ist „Anschließend wird … gefeiert“ die übliche Brückenformulierung; der Sektempfang direkt nach der Trauung wird gern eigens genannt.